Mit neuem Namen in die Zukunft: Verbandstag des BFV

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Bild zur Meldung: BFV Präsidium

Der Nürnberger Sophiensaal im Herzen der historischen Altstadt war Austragungsort des 33. Ordentlichen Verbandstags des Bayerischen Fechtverbandes. Zahlreiche Delegierte der bayerischen Fechtvereine und BFV-Funktionäre kamen zusammen, um den Verband fit für die Zukunft zu machen.

 

BFV-Präsidentin Birgit Anzenberger eröffnete den Verbandstag und begrüßte die anwesenden Vereinsdelegierten, Vertreter*innen der Vereine und Ehrengäste. Die Ehrengäste Andreas Krieglstein (Zweiter Bürgermeister der Stadt Nürnberg), Jörg Ammon (BLSV-Präsident) und Benjamin Denzer (DFB-Präsident) richteten ebenfalls Grußworte an die Versammlung, würdigten das Engagement der Ehrenamtlichen sowie die positive Entwicklung des Fechtsports in Bayern und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Abschließend dankte die Präsidentin den Rednern und Ehrengästen und betonte die Bedeutung starker Partnerschaften für die weitere Entwicklung des BFV.

 

Im Anschluss wurde auf die vergangenen vier Jahre zurückgeblickt. Birgit Anzenberger berichtete dabei über die positive Entwicklung der Geschäftsstelle, die Stabilisierung der Finanzen und die sportlichen Fortschritte. Sie hob zudem die Bedeutung des Ehrenamts und die Weiterentwicklung aller drei Waffen hervor. Sie richtete einen Appell an die Anwesenden, sich auch im BFV mit kleinen oder großen Aufgaben zu engagieren.


Auch im Leistungssport hatte sich der Verband erfolgreich weiterentwickelt und zunehmend professionalisiert, wie Vizepräsident Björn Rausch ausführte. Neben den sportlichen Erfolgen und der stärkeren Professionalisierung nahm auch der Schutz vor sexualisierter Gewalt einen wichtigen Stellenwert ein.


Im Breitensport waren ebenfalls zahlreiche Entwicklungen angestoßen worden. Dunja Klaus, VP Breitensport, berichtete über die „Mission Vielfalt“, die Integration vom Historischen Fechten sowie die stärkere Förderung von Veteranen- und Parafechten. Darüber hinaus war die Unterstützung der Vereine beim Thema Fechten im Ganztag weiter ausgebaut worden.


Auch organisatorisch und kommunikativ hatte sich der BFV weiterentwickelt. Der Vizepräsident Nikolai Djawadi stellte insbesondere die Fortschritte bei der Digitalisierung der Geschäftsstelle, der Kommunikation mit den Vereinen sowie verschiedene Projekte zu Vielfalt und gesellschaftlicher Verantwortung heraus.


Abschließend blickte VP Finanzen Johannes Süß auf die finanzielle Entwicklung des Verbandes zurück. Die Verbandsfinanzen waren stabilisiert und die Finanzverwaltung weitgehend digitalisiert worden, wodurch Transparenz und Effizienz verbessert und neue Spielräume für Investitionen in den Sport geschaffen worden waren.

 

Ehrungen


Richard Oed wurde für sein langjähriges Engagement als Kassenprüfer im BFV und als Abteilungsleiter Fechten im TSV Neu-Ulm vom Verbandstag zum Ehrenmitglied gewählt.


Philipp Jeske erhielt die Ehrennadel mit Kranz in Silber für sein langjähriges Engagement als Bezirksfechtwart Unterfranken, als Computerdienst im BFV und als Abteilungsleiter Fechten der TG Würzburg.


Johannes Süß, wurde zum Abschied aus dem Präsidium und zur Würdigung seines außerordentlichen Engagements in seiner Tätigkeit als Vizepräsident Finanzen mit der Ehrennadel mit Kranz in Silber ausgezeichnet. Der BFV bedankt sich für sein Engagement und wünscht ihm nur das Beste für seinen weiteren Lebensweg.


Andrea Wohn-Friedrich erhielt für ihr langjähriges Engagement als Kassenprüferin im BFV und als Abteilungsleiterin Fechten in Selb und Schönwald die Ehrennadel mit Kranz in Bronze.


Esther Avidon wurde für ihr außerordentliches Engagement im Jugendbereich des Bezirk Unterfranken sowie als Computerdienst und Technikerin im BFV mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.


Neuwahlen
 

Es folgten die Neuwahlen des Geschäftsführenden Vorstands (Präsidium), bestehend aus Präsident*in und vier Vizepräsident*innen. Die bisherige Präsidentin Birgit Anzenberger, TG Landshut, wurde wiedergewählt und führt den BFV auch in den nächsten vier Jahren. Ebenfalls wiedergewählt wurden Björn Rausch, TG Würzburg, als VP Leistungssport, Dunja Klaus, TV Augsburg, als VP Breitensport/Inklusion und Nikolai Djawadi, FC Regensburg, als VP Inneres/Äußeres. 
Neu im Präsidium ist Florian Brandt, TSV Grünwald, als VP Finanzen. Die Wahlen für die Ämter der Kassenprüfer*innen, sowie der Mitglieder des Ehrengerichts wurden ebenfalls vorgenommen.  


Änderung der Satzung


Zentraler inhaltlicher Tagesordnungspunkt war der Antrag des Geschäftsführenden Vorstands zur Änderung der Satzung. Diese beinhaltet die Änderung des Namens in „Bayerischer Fechtverband e.V.“ um den Verbandsnamen von Personen zu entkoppeln und an die Sportart Fechten anzunähern.


Die Delegierten stimmten der Änderung der Satzung mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit zu und setzten damit ein wichtiges Zeichen für eine inklusivere Zukunft des bayerischen Fechtens.


Weiteres


Darauffolgend diskutierten die Delegierten aus dem Kreise der Vereine. Mit Denkanstößen in finanzieller wie kommunikativer Hinsicht wurden neue Aufgaben an das Präsidium gestellt. Des Weiteren wurde eine neue Finanzordnung beschlossen.

Vom Verbandstag ging ein Signal aus, das Präsidentin Birgit Anzenberger wie folgt zusammenfasst: „Mit neuen Impulsen aus den Vereinen und einer gestärkten Ausrichtung auf Vielfalt und Weiterentwicklung ist der BFV gut für die Zukunft aufgestellt. Gemeinsam mit unseren Vereinen, Bezirken, Sportler*innen und Ehrenamtlichen werden wir das Fechten in Bayern weiter voranbringen.“

 

Vielen Dank an alle Delegierten für ihr Engagement! 
Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten und Gewählten!


Hinweis: Florian Brandt ist nicht auf den Fotos abgebildet, da die Wahl in Abwesenheit vorgenommen wurde.

Fotoserien

BFV Verbandstag 2026 (FR, 18. September 2026)